Pendelhaubensäge und Tauchsäge

Pendelhaubensäge und Tauchsäge – Was ist der Unterschied?

Die Pendelhaubensäge und Tauchsäge sind optisch leicht zu verwechseln. Trotzdem differenzieren sich diese im mechanischen Aufbau sowie den Anwendungsmöglichkeiten. In diesem Artikel erfahren Sie die wichtigesten Punkte, worin sich die Handkreissägen voneinander unterscheiden.

Grundsätzliche Unterschiede

Bei der Tauchsäge lässt sich das Sägeblatt beim Sägevorgang in das Werkstück eintauchen, was bei der Pendelhaubensäge nicht möglich ist. Das Eintauchen des Sägeblatts hat den Vorteil, dass auf beliebiger Stelle der Führungsschiene gesägt werden kann. Beispielsweise beim Aussparen eines Quadrats einer Küchenarbeitsplatte, kann die Säge an den entsprechenden Stellen einfach angesetzt werden. Die Pendelhaubensäge dagegen fährt steif mit eingestellter Schnittiefe durch das Werkstück durch.

Die Sägeblattabdeckung

Ein weitere Unterscheidung der Pendelhaubensäge und Tauchsäge ist die Abdeckung des Sägeblatts. Das Sägeblatt der Pendelhaubensäge ist oberhalb sowie unterhalb verdeckt. Durch die Pendelhaube wird das Sägeblatt beim Anschlagen des Werkstücks freigelegt. Somit wird der Nutzer der Säge weitestgehend geschützt. Bei der Tauchsäge dagegen ist das Sägeblatt komplett umbaut. Beim Eintauchen in das Werkstück fährt sich das Sägeblatt durch einen Schlitz aus. Beim Auftauchen fährt sich das Sägeblatt durch Federkraft wieder zurück in das Gehäuse. Der Nutzer ist gut abgesichtert, da er nicht mit dem Sägeblatt in Kontakt kommen kann. Ein weiterer Vorteil der kompakten Abdeckung der Tauchsäge ist die Absaugung. Durch das geschlossene Gehäuse geht weniger Absauglust verloren, um die Späne aufzusaugen.

Die Verwendung der Tauchsäge

Wie schon im Artikel erklärt wurde, taucht das Sägeblatt der Säge im Werkstück ein. In diesem Abschnitt wird erklärt wie der Ablauf erfolgen kann:

  1. Bei Verwendung der Tauchsäge wird der Anschlag der Säge eingestellt, um die Schnitttiefe zu bestimmen.
  2. Nachdem das Werkstück mit Schraubzwingen fixiert wurde, kann die Tauchsäge in die Führungsschiene eingesetzt werden.
  3. Wird nun die Handkreissäge gestartet, läuft das Sägeblatt im Leerlauf im Gehäuse der Maschine.
  4. Erst beim Durchdrücken der Säge taucht das Sägeblatt in das Werkstück ein.
  5. Das Sägeblatt kann zum beliebigen Zeitpunkt durch Drucknachlass wieder eingefahren werden.

Die Verwendung der Pendelhaubensäge

Wie schon im Artikel erklärt wurde, wird die Pendelhaubensäge steif durch das Werkstück geführt. In diesem Abschnitt wird erklärt wie der Ablauf erfolgen kann:

  1. Der Anschlag wird auf die gewünschte Sägeschnitttiefe eingestellt.
  2. Nachdem das Werkstück mit Schraubzwingen fixiert wurde, kann die Säge am Anfang der Führungsschiene eingesetzt werden.
  3. Beim Sägen ist darauf zu achten, dass das Sägeblatt erst anlaufen kann, bevor es das Werkstück trifft.
  4. Die Säge wird bis zum Ende des Werkstücks geführt.

Pendelhaubensäge und Tauchsäge – Was brauchen Sie?

Wie auf dem aktuellen Markt zu erkennen ist, werden immer mehr Tauchsägen angeboten. Das zeigt auf wie beliebt Tauchsägen, aufgrund ihrer Möglichkeiten geworden sind. Wer wenig Platz hat oder sich nicht gleich eine Tischkreissäge kaufen möchte, ist mit einer Tauchsäge gut ausgestattet. Hier habe ich Ihnen die Vorteile der Tauchsäge noch einmal zusammengefasst:

  • Präzises Einstellen des Anschlags (Sägeschnitttiefe)
  • Beliebiges Eintauchen des Sägeblatts (Bspw. Aussparung Küchenarbeitsplatten)
  • Einfaches Ablegen der Säge auf einer ebenen Fläche
  • sauberere Absaugung durch geschlossenes Gehäuse
  • Sägen von Schattenfugen möglich

 

 

 

 

 

 

 

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